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„Haus Neun“ – Neue Plattform für Games

Studentische Gruppe präsentiert online alle Spiele der Hochschule Harz

| Johanna Daher

Unknown Ocean, WAKE, Chop Chop und Trespassers – das sind nur vier der vielen Games, die in den Studiengängen „Medieninformatik (B.Sc)“ und „Medien- und Spielekonzeption (M.A.)“ entstehen. Um diese gemeinsam an einem Ort zugänglich zu machen und zu archivieren, hat die studentische Gruppe „Haus Neun“ eine Homepage veröffentlicht. Diese teilt sie auf ihren sozialen Netzwerken um sie bekannter zu machen. Die Ziele gehen aber noch weiter, wie ihre Vorsitzende Marieke Polnik (25) erklärt: „Das Ganze ist zweigeteilt. Zum einen ist das Projekt für Studierende eine Möglichkeit, eine Art Portfolio aufzubauen und gleichzeitig zu sehen, woran ihre Kommilitonen so gearbeitet haben. Zum anderen bekommen aber auch Externe einen Einblick, entscheiden sich dann vielleicht für einen der beiden Studiengänge, weil sie auch so coole Games umsetzen wollen oder finden für ihre Game-Firmen potentielle Mitarbeiter.“

Neben dem Game-Archiv, das zunächst der Anlass für die Gründung war, hat die Gruppe noch mehr vor – ebenfalls zweigeteilt, aber mit den Studierenden im Blick. Zum einen möchte sie eben die Plattform für ihre Games sein, zum anderen will sie die Spieleentwickler bei ihren Games unterstützen, beispielsweise mit Workshops und der Game-Konferenz ADD ON (16. und 17. Juni 2018). Auf letzterer präsentiert das Team die bisher entstanden Projekte unter anderem mit Hilfe eines Arkade-Automaten, VR-Brillen, Controllern und Co., so dass alle perfekt angespielt werden können.

Mitmachen und Ausblick

„Jeder kann mitmachen. Sei es, weil er Aufgaben übernehmen möchte, um die Spiele noch bekannter zu machen oder weil sein Spiel auf der Plattform veröffentlicht werden soll. Da kann man immer auf uns zukommen“, erklärt die Master-Studentin. Die Voraussetzung: Es muss an der Hochschule Harz entstanden sein. Sie fügt als persönliche Meinung über das Projekt hinzu: „Es ist echt schön zu sehen, wie sich das Ganze in kürzester Zeit von der bloßen Idee entwickelt hat. Ich mache Haus Neun freiwillig, weil ich davon überzeugt bin, dass wir alle davon profitieren.“ Zu dem Namen kam das Projekt, weil beide Studiengänge im „Haus 9“ – hier stand früher eine Papierfabrik –  nummeriert durch die Hochschule selbst – ihre Veranstaltungen und Räume haben.

Die nächsten Schritte: Erst einmal werden alle Games zusammengetragen und dann auf der Homepage vervollständigt. Außerdem soll bis Mitte März zu Beginn des kommenden Semesters das Logo neu designt werden: „Wir bauen das jetzt auf und hoffen, dass das Projekt weitergeführt wird, wenn wir mit dem Master fertig sind.“

 


Kontakt zur studentischen Gruppe „Haus Neun“:

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