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Ihr müsst Euch keine Sorgen machen!

Reality-Check - Alumni aus Medienbranche und Kulturwirtschaft geben Tipps für Bewerbungen an Studierende weiter

| Prof. Martin Kreyßig

Ein Beitrag von Anna-Lena Schou, veröffentlich auf dem Blog der Hochschule Harz:

Die alljährliche Exkursion der Studiengänge Medieninformatik (B.Sc.) und Medien- und Spielekonzeption (M.A.) am Fachbereich Automatisierung und Informatik musste in diesem Jahr leider ausfallen. Doch alternativlos blieb es nicht: Bei der neu etablierten Nachmittagsshow „Reality Check“ am 19.11.2021 stellten sich 19 Alumni der beiden Studiengänge den Fragen der Studierenden und gaben hilfreiche Tipps für den Berufseinstieg.

Das geht auch digital

Die Exkursion stellt ein Highlight für die Studierenden im Studium dar. Einerseits erhalten sie einen Einblick in spätere Berufsfelder. Andererseits lernen sie Absolventen und Absolventinnen der Hochschule Harz und potenzielle Arbeitsgeber kennen. „Das muss doch auch anders gehen“, dachte sich der Professor für digitales Bewegtbild Prof. Martin Kreyßig und initiierte mit seinen Kollegen zusammen ein neues Format.

„Reality-Check: Firmen, Alumni, Karrieren“ lautet die digitale Lösung. Ein moderiertes Zoom-Meeting brachte Studierende und Alumni mit unterschiedlichen beruflichen Schwerpunkten wie Programmierung, Gestaltung für Print und Web, Games, Film und Multimedia zusammen. Die 65 Teilnehmenden trafen sich dazu virtuell. Nach einer kurzen Einführung wurden drei Breakout Sessions zu den verschiedenen Schwerpunkten eröffnet. In den Kleingruppen stellten die Alumni sich und ihren Arbeitgeber vor. Fragen wie „Sind Probearbeiten bei der Bewerbung wichtig?“ oder „Wie hoch ist das Einstiegsgehalt?“ wurden durch ehrliche Einblicke beantwortet.

Diverse Studieninhalte und Praxisbezug

Die Medien- und Spielekonzeption Absolventin Johanna Daher macht den Studierenden dabei Mut: „Unser Studium ist sehr weit gefächert. Wir haben in jedes Themengebiet einmal reingeschnuppert und sind damit ideal für die Arbeitswelt vorbereitet.“ Sie ist heute als freie Journalistin beim MDR Sachsen-Anhalt tätig. Ihr persönlicher Tipp: „Unterschätzt Social Media nicht und erstellt euch heute bereits euer Profil für die Bewerbung morgen!“

Auch im Themenraum „Programmierung“ spricht Pascal Niehof, Absolvent der Medieninformatik, allen zukünftigen Programmiererinnen und Programmierer zu: „Ihr habt auf jeden Fall den richtigen Studiengang an der richtigen Hochschule gewählt“. Zugeschaltet aus Valencia ergänzt Sebastian Roscher, derzeit Manager bei MDR, in seinem Kurzreferat: „Steile These gefällig? Ich sage MINT-Studierenden rosige Berufschancen voraus – Stichworte: Demografie, Digitalisierung und MINT-Fachkräftemangel.“

Frage und Antwort standen an dem Nachmittag nicht nur die Alumni, sondern auch die Professoren der beiden Studiengänge. „Sowohl die Gespräche mit den Alumni als auch mit den Professoren außerhalb der Vorlesungen haben mir gezeigt, wie weit gefächert meine Möglichkeiten nach meinem Abschluss sind“, fasst der Student Nick Hartmann den Nachmittag zusammen.

Bis zum nächsten Mal!

Es war eine offene und gelungene Veranstaltung für Studierende und Alumni. Der Absolvent des Studiengangs Medien- und Spielekonzeption Daniel Halangk freute sich viele bekannte Gesichter wiederzusehen. „Wir haben übrigens auch einen Stammtisch für Absolventinnen und Absolventen der beiden Studiengänge in Leipzig“, betont der heute Digital Marketing Manager seine weitere Verbundenheit zur Hochschule Harz.

Zum Abschluss wurde das neue Format evaluiert. Das Fazit ist eindeutig: Die Studierenden wünschen sich die Veranstaltung auch im Jahr 2022!

Nachtrag:

Herzlichen Dank von den Studierenden, Dozentinnen und Dozenten an unsere Alumni für die ausgezeichneten Präsentationen und spannenden Einblicke in Eure beruflichen Karrieren: Anne Schwenke, Anton Blumenstein, Bianca Hinz, Daniel Halangk, Ivo Max Müllner, Johanna Daher, Kajetan von Hollen. Leoni Schulte, Lisa Renz, Mirko Skroch, Pascal Niehof, Patrick Kulling, Pauline Lässig, Peter Ahrens, Robert Boehm, Sebastian Roscher, Tabea von Hollen und Tanja Witke.

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