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MINFF Award 2020 an der Hochschule Harz

Online Show der Studiengänge Medieninformatik B.Sc. / Medien- und Spielekonzeption M.A.

| Prof. Martin Kreyßig

Wie gelingt es, in einer Zeit der Pandemie über 100 Leute zusammenzubringen – inklusive guter Laune, tollen, kreativen Projekten und jeder Menge Spaß?
Logisch – durch den MINFF Award! Am 11. Dezember 2020 war es soweit. Die virtuellen Tore des Medieninformatik Flying Fish Awards 2020, kurz MINFF Award, wurden geöffnet.

Beim MINFF Award handelt es sich um einen Multimedia-Wettbewerb der Studiengänge Medieninformatik B.Sc. / Medien- und Spielekonzeption M.A. an der Hochschule Harz. Er sich gliedert in zwei Kategorien: MINFF Classic und MINFF Jam.
Beim MINFF Classic dürfen die Teilnehmer*innen sowohl einzeln als auch in einer Gruppe von bis zu sechs Leuten zusammen agieren. Sie haben ein Jahr Zeit, zu einem vorgegebenen Thema einen Beitrag zu erstellen. Das Thema 2020 lautete „Dreams that Media can’t show“. Beim MINFF Jam haben die Teilnehmer weitaus weniger Zeit – hier bleiben ihnen nur 24 Stunden, um in einem vom Organisationsteam willkürlich zusammengewürfelten Teams kreativ zu werden. Das Thema wird ihnen hierbei erst ganz knapp vor Start der 24 Stunden bekanntgegeben. Hier lautete das Thema „It’s not a dream – it’s a feature!“.

Alle Beiträge dürfen maximal fünf Minuten lang sein und werden dem Publikum und der Jury live präsentiert. Zu gewinnen gab es Preise im Wert von über 100€.

Die Jury wurde von den beiden Moderatorinnen vorgestellt und bestand in diesem Jahr aus Prof. Daniel Ackermann, Prof. Martin Kreyßig, Prof. Jürgen Singer, Dipl-Des. Gregor Theune, Prof. Dominik Wilhelm, und Jessica Krecisz M.F.A. Das Publikum wurde vertreten durch die Studierenden Alexander Johr und Dominik Viererbe.

Um 19 Uhr waren alle im Zoom-Raum versammelt, die Moderatorinnen Astrid Holec und Dzhuliya Gerasimova leiteten gut gelaunt durchs Programm. Von Kurzfilmen über Animationen bis zu Games waren alle Genre vertreten. Auch wenn es online nur eingeschränkte Reaktionsmöglichkeiten gibt, ließ das Publikum sich nicht lumpen, jeden Beitrag gebührend mit Applaus zu belohnen und fleißig Lob und liebe Worte im Chat auszutauschen.

Die Gewinner:

  • „Patterns Puzzle“ – Matti Püsche, Jaqueline Ueltzen, Alexander Bobb, Pascal Janssen

Patterns Puzzle ist, wie der Name schon sagt, ein Puzzle Game, welches im Rahmen des MINFF Jam in 24 Stunden entstanden ist. Der Spieler muss hier Objekte anklicken, um deren Texturen zu vertauschen und somit im Level voranzukommen. So muss beispielsweise der Stein, auf dem er gerade steht, zu einer Wolke werden, damit der Spieler schweben und somit die oberen Plattformen erreichen kann. Patterns Puzzle spielt absichtlich mit Bugs und Glitches und hat sich mit dieser intuitiven Spielmechanik den 1. Platz verdient.

  • „Dreams that Media can’t show” – Laura Tischler

Diese 3D-Animation begeisterte mit schön ausgearbeiteten Figuren, sehr gutem Texturing mit vielen Details und einem ausgezeichneten Storytelling, welches uns in die Welt der Träume entführte und für einen Moment wieder Kind sein ließ.

  • „It’s not a feature – it’s a Creature!” – Esraa Alesber, Sabine Heyne, Dorian David, Kai Gutsmann

Diese Kombination aus Game und Click-Through-Animation entstand auch innerhalb des MINFF Jams. Sie überzeugte mit einem herausragenden Stilmix und Sounddesign sowie großartigen Zeichnungen und kletterte verdient auf Platz 3 des Siegertreppchens.

Der Zuschauerpreis: „Virtual Dreams“ ging an das Team: Carolin Baum, Darwin Hakkenbrock, Markus Fuhlbrügge, Mathis Willimczik, Paul Gebhardt. Virtual Dreams ist ein textbasiertes Storygame, in dem die Spieler mit der Frage konfrontiert werden, wie eine künstliche Intelligenz lernen und träumen würde.

 

Nach der Preisverleihung tobte unter dem #keineParty eine virtuelle AfterShow-Party. Hier konnten sich alle untereinander austauschen, es wurden legendäre MINFF Beiträge aus früheren Jahren gezeigt und viel gelacht, bis gegen 1 Uhr allmählich alle abschalteten.

Bleibt zu sagen: Auch wenn – oder gerade weil es 2020 erschwerte Bedingungen waren, unter denen der MINFF Award stattfand, gebührt hier großes Lob allen kreativen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Organisatorinnen, den vielen Helfern, der Jury und allen Gästen, die diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!

Auf dass der MINFF 2021 wieder hoch fliegen werde!

Mhmm, was vergessen? Das MINFF-Thema 2021 lautet: Konsistenz“

 

Eileen Drescher & Martin Kreyßig

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