Nach Oben

Motion Capture

| Prof. Jürgen Singer

Vor zwei Jahren hatten wir unser MoCap-System angeschafft. Leider hatte bisher nur ein Jahrgang Gelegenheit sich damit tiefer, d.h. ein Semester lang, zu beschäftigen. Da sich die Veranstaltung jedoch trotz des erheblichen Arbeitsaufwands und des selbstständigen Erlernens des Systems grosser Beliebtheit erfreute, haben wir es deutlich erweitert: Nicht nur haben wir von sechs auf zwölf Kameras erhöht, sondern wir haben auch im Interfacelabor eine leichte Traverse fest installiert. Leicht heißt hier, sie ist für die MoCap-Kameras geeignet, nicht jedoch für schwere Kameras oder turnende Studierende. Ebenso wurden neue, hoffentlich bessere USB-Hubs angeschaft.

Nach wie vor gibt es nur eine Kopie der MotionBuilder-Software sowie der Capture Software Arena. Die Software befindet sich auf der Windows-Partition eines unserer MacPro (zur Zeit im Animationsraum). Auch im Sommer wird es wieder einen MoCap Kurs geben, diesmal mit 2 x 2 SWS, aufgeteilt zwischen Martin Kreyßig und mir. Das Konzept wird im wesentlichen erhalten bleiben: eigenständiges Erarbeiten und Umsetzen mit allen Problemen und Frustrationen. Wir haben auch nach wie vor Schwierigkeiten mit der Arbeitshöhe. Daher haben wir auch konsequenterweise nur MoCap-Anzüge in kleinen Größen angeschafft und nicht zu groß gewachsene Studierende werden sich einer erhöhten Nachfrage als MoCap-Akteuere ausgesetzt sehen. Die Traverse kann natuerlich auch noch für andere Aufgaben genutzt werden. Im Interface-Labor ist sie mittels Saugnäpfen am Boden verankert, jedoch haben wir auch noch Wasserkanister zur Beschwerung angeschafft, welche ein Aufstellen im Freien ermöglichen.

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