Papierfabrik"Papierfabrik? Ich dachte, es geht um eine Hochschule?!", wird sich manch einer denken. Mit Recht! Denn ohne Hintergrundinformationen ist diese Namensgebung leicht verwirrend. Begründet in der Durchnummerierung der Campus‐Gebäude, ist eher die Bezeichnung "Haus 9" ein Begriff. Nicht jedem ist bekannt, dass hier parallel zum Flüsschen Holtemme ursprünglich eine Papierfabrik stand, die nach der Wende aus finanziellen Gründen schließen musste. Am 25. Oktober 2002 wurde der Grundstein zum Neubau des heutigen Vorzeigeobjekts der Hochschule Harz gelegt. Der neue Baukörper besteht aus einer so genannten "Südspange", einer "Nordspange" sowie der erbindenden Glashalle. Rund 17 Millionen Euro und 22 Monate später beherbergt der fertige Bau neben dem Studiengang Medieninformatik eine Reihe weiterer Laborräume des Fachbereichs Automatisierung und Informatik. Produziert wird nun kein Papier mehr, sondern Wissen auf 4398 Quadratmetern. Damit dies nicht eintönig wird, hat das Büro KSG Architekten, Dessau/Köln für ein sehr abwechslungsreiches und modernes Architekturdesign gesorgt. Zudem lässt der Einsatz modernster Technik (z.B. WLAN) das Lernen spielerisch einfach von der Hand gehen. Wer zusätzlich nach Wissen dürstet, dem stehen in der Bibliothek mit über 100.000 Bänden und aktuellen Zeitschriften genügend Informationen zur Verfügung. Womit der Name "Papierfabrik" nun doch wieder passt. ![]() ![]() |