Was meint Medieninformatik?Medieninformatik ist Gestaltung in Programmierung und Programmierung in Gestaltung. Medieninformatik ist Projektmanagement mit hohem Regieanteil. Traditionelle Medien und heterogene Arbeitsfelder wachsen durch den Rechnereinsatz auf digitaler Ebene zusammen. Digitale Medien mit ihren audiovisuellen Schnittstellen verändern und moderieren als komplexe Systeme unsere Kreativität und Arbeitskultur. Jeder Einsatz eines neuen Mediums, verändert die Ästhetik von Informationen. Mit den digitalen Medien sind neue Mittler und Instrumente entstanden, die zeitgemäße Formen der Darstellung und Übermittlung ermöglichen und verlangen. Der Begriff "Multimedia" versammelt die traditionellen Felder Text, Stand- und Bewegtbild sowie akustische Komponenten und virtuelle Szenarien. "Multimedia" umfasst die Benutzeroberflächen zur Interaktion, entsprechend den Möglichkeiten eines Computers mit seinem Einsatz in verschiedenen Netzen und Plattformen. Web Reportage
Im Rahmen der Vertiefungsrichtung "Reportage" entwickelten 7 Studierende unter der Leitung von Prof. Martin Kreyßig diese Flash Anwendung, die mit visuellen und akustischen Mitteln einen ersten Eindruck vom Schaffen der Medieninformatiker an der Hochschule Harz vermittelt. Die Reportage kann sowohl online angeschaut als auch heruntergeladen werden.
Ziele des Studiums und die nahe Zukunft.
Medieninformatiker mit ihren Kenntnissen und transitorischen Fähigkeiten sind und werden noch stärker in der Zukunft zu einer unverzichtbaren Schnittstelle im Medienbetrieb. Die leisten mit ihren Kenntnissen neuer technologischer Grundlagen die notwendige Kommunikation zwischen Kreation und Umsetzung, zwischen ökonomischer Anwendung und der Vermittlung von Inhalten. Ziel des Studiengangs "Medieninformatik" an der Hochschule Harz ist somit die Konzeption, Gestaltung, Realisierung und Nutzung digitaler Medien in multimedialen Anwendungen. YOU & MI
Anforderungsprofil an die Studierenden.Studierende der Medieninformatik verfügen über ein hohes Mass an Verantwortung für die Gemeinschaft und Eigenverantwortlichkeit für die ihnen anvertraute Technik. Selbstständiges Lernen und Handeln gehört zu den essentiellen Bedingungen einer zeitgemäßen Wissensvermittlung. Integrationsfähigkeit in puncto Teamwork ist ebenso unverzichtbar, wie die intensive Kommunikation unter den Studierenden, mit den Dozenten, der Verwaltung der Hochschule und der Selbstverwaltung der Studierenden. Schließlich erwächst aus den Anforderungen an die Fähigkeiten eines Medieninformatikers zur Moderation von Gruppen und Arbeitsprozessen die Qualifizierung zum Management komplexer Workflows und heterogener Interessen mit dem Ziel der Ergebnisoptimierung. Die Dozenten dienen dabei als fachliche Komptenzzentren und Mediatoren, die in einer Art von "coaching relationship" den Studierenden zur Seite stehen. "This is not a love song." (PIL)Das Studium der Medieninformatik erfordert hohe Arbeitsintensität. Mit ihren vielfältigen Aufgabenfeldern und divergierenden Anforderungen versteht sie sich durchaus als ein Studium mit generalistischer Ausrichtung. Das verlangt viel fachliche Flexibilität, Neugier, Aufgeschlossenheit und Anpassungsfähigkeit der Dozenten wie der Studierenden für das Neue, das Ungewohnte, das Andere. Von allen Beteiligten wird hohes individuelles Engagement gefordert, das ausschließlich mit intensiver Arbeit in kleinen Gruppen, spannenden Projekten, neuester Technik und kreativen Freiräumen belohnt wird. |
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