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Alexander Dasy

...was macht er eigentlich?

| Prof. Martin Kreyßig

Alexander Dasy, Medieninformatik-Jahrgang 2004 lebt und arbeitet derzeit in Hamburg.

1. Was hat Dich bewogen nach Hamburg zur deepblue networks AG zu gehen?

Zunächst eine Information vorab: Ich habe nach meinem Medieninformatik-Studium noch einen betriebswirtschaftlich geprägten Studiengang (MBA) an der Hamburg Media School / Universität Hamburg besucht.

Es war mir nach meinem zweiten Abschluss wichtig, dass ich die dort erworbenen Kenntnisse auch in meinen Jobeinstieg anwenden kann. Außerdem wollte ich gerne in einem etablierten Umfeld (größer 30 Mitarbeiter) mit Kundenkontakt arbeiten. Darüber hinaus war mir auch das Einstiegsgehalt zum damaligen Zeitpunkt sehr wichtig.

Bei meinen Verhandlungen befand ich mich in einer sehr komfortablen Situation, da viele Unternehmen mit mir zusammenarbeiten wollten. Diese hatten mich meist direkt über Xing kontaktiert. Letztlich habe ich mich für eine „IT-Berater Online“ – Stelle bei der deepblue networks AG entschieden.

2. Was ist Deine Aufgabe / Dein Tätigkeitsbereich bei der deepblue networks AG?

Ich koordiniere seit Oktober 2011 eine Software-Entwicklung für einen Großkunden. Dabei fungiere ich als Schnittstelle zwischen Kunde und der Entwicklung. Ich bespreche die Anforderungen mit dem Kunden, schreibe die technischen Konzepte, führe die Qualitätskontrolle nach der Entwicklung durch und kommuniziere die neue(n) Funktionalität(en) an die betroffenen Mitarbeiter beim Kunden.

3. Bei welchen Firmen hast Du Praktika absolviert und wie haben Dich diese Praktika auf Deine Tätigkeit heute vorbereitet?

Zuvor habe ich zwei studienbegleitende Praktika absolviert. Im Zuge des Medieninformatik-Studiums war es ein Praktikum in der technischen Projektkoordination beim Bezahlsender Premiere (jetzt Sky) in München.

Während des MBA-Studiengangs zog es mich kurzzeitig zurück zur Entwicklung: Bei der Trakken Web Services GmbH setzte ich ein kleines internes Tool im Umfeld der Conversion Optimierung um.

Beide Praktika waren in ihrer Tätigkeit sehr unterschiedlich. Auch empfinde ich es als eine wertvolle Erfahrung, zwei verschiedene Unternehmensgrößen (ca. 1000 vs 15 Mitarbeiter) kennengelernt zu haben.

Ersteres Praktikum kommt meinem jetzigen Aufgabenbereich sehr nahe, auch wenn er jetzt deutlich komplexer und umfassender ist.

4. Wie ist denn seinerzeit das Bewerbungsgespräch bei deepblue networks abgelaufen, was hast Du gezeigt?

Ich empfand das Bewerbungsgespräch als sehr unkompliziert und zielorientiert. Abschlusszeugnisse oder durchgeführte Projekte aus dem Studium musste ich zu meiner Verwunderung nicht vorweisen. Wie bereits erwähnt, wurde ich über Xing kontaktiert. Der weitere Verlauf des Bewerbungsprozesses beschränkte sich auf ein paar E-Mails, zwei Gespräche und einen Lebenslauf mit Praktika-Zeugnissen. Ich vermute, dass ich keine Noten oder Projekte vorzeigen musste, da meine Praktika-Zeugnisse bereits eine hohe inhaltliche Kompetenz signalisierten.

5. Was muss man drauf haben, um bei bei deepblue networks ein Praktikum anfangen zu können?

Der aktuelle Claim von deepblue networks lautet „Ideas, Love, Technology“. Ich denke, dass sich daraus Charaktereigenschaften und benötigte Fähigkeiten ableiten lassen, die für z.B ein Praktikum notwendig sind.

6. Du hast nach Deinem BA bei uns ein Masterstudium an der Hamburg Media School / Universität Hamburg abgeschlossen. Wie waren Deine Erfahrungen mit dem Masterstudium, wie wichtig schätzt Du es ein, sich nach dem Bachelor weiter zu qualifizieren?

Das Aufbau-Studium war ähnlich dem Medieninformatik-Studium ein straffes Programm, durch das ich mir zusätzliche umfassende betriebswirtschaftliche Kompetenzen aneignen konnte. Hierbei ging es mir persönlich weniger um konkretes angewandtes Wissen (dass ich bereits durch den Medieninformatik-Studiengang erworben hatte), als vielmehr um theoretisches Wissen wie Unternehmen im Kern funktionieren, strukturiert und organisiert sind. Mir fällt es dadurch leicht, alltägliche Entscheidungen, Reaktionen oder Entwicklungen sehr schnell einzuordnen und in einem Gesamtkontext zu betrachten.

Rückblickend kann ich nur empfehlen eine zusätzliche Qualifikation anzustreben – unabhängig davon, ob diese spezialisiert oder generalisiert ausgerichtet ist.

11. Welches von den Fächern oder Wissensgebieten, die Du während Deines Studiums der Medieninformatik bei uns im Harz studierst hast, hilft Dir heute noch?

Es ist der komplette Informatik-Anteil des Studiums, der meinen derzeitigen Arbeitsalltag primär prägt. Einerseits benötige ich die Kenntnisse aus der Theoretischen Informatik, um grundlegende Strukturen und Zusammenhänge zu verstehen. Andererseits hilft mir auch das angewandte Wissen sehr weiter, welche Problematiken während einer Entwicklung auftreten können.

Oftmals werde ich vom Kunden gefragt: „Kann man X schnell ändern?“ oder „Ist X möglich?“. Derartige Anfragen kann ich sehr schnell einschätzen und den Kunden bezüglich Umsetzbarkeit oder der zeitlichen Tendenz professionell beraten.

Herzlichen Dank für das ausführliche Interview und weiterhin viel Erfolg!

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