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Wir wurden gewählt!

Ergebnisse der Hochschulwahlen: Drei MuSk-Studierende in Gremien

| Johanna Daher

Wir saßen in einer unserer Gesprächsrunden im Studiengang Medien- und Spielekonzeption M.A., die etwa einmal im Monat gemeinsam mit den Professoren stattfinden, zusammen, als die Diskussion begann: „Wieso kann man eigentlich nicht in ganz Sachsen-Anhalt mit dem Semesterticket fahren? In NRW geht das ja auch!“ Oder: „Wieso hat die Mensa so kurze Öffnungszeiten und eigentlich kaum eine Auswahl für Vegetarier und Veganer?“

Die Gespräche gingen weiter und schnell wurde mir und meinen Kommilitonen Bastian Meyer und Robert Boehm klar: Anstatt nur darüber zu reden, sollten wir das Ganze anpacken. Einfach nur zu den politischen Hochschulinstanzen mit unseren Anliegen zu gehen, reichte uns nicht aus. Der Plan, sich selbst für die Hochschulwahlen aufstellen zu lassen war gefasst – und wurde umgesetzt. So standen unsere Namen auf den Wahllisten am 7. Dezember.

Robert, Bastian und ich kandidierten alle drei für den Fachschaftsrat, außerdem Robert für den Senat, Bastian für den Fachbereichsrat der Automatisierung und Informatik und ich für den Studierendenrat (StuRa). Etwas nervös gingen wir zur Wahl – als kleiner Masterstudiengang Medien- und Spielekonzeption der Hochschule, wussten wir nicht, ob wir auch nur annähernd eine Chance hatten. Auch, wenn wir in Form von Plakaten in unserem Haus 9 – der Papierfabrik – Werbung bei den Medieninformatikern gemacht hatten.

Am 23. Dezember, passend als Weihnachtsgeschenk, erhielten wir dann Post von der Hochschule. Schreiben des Wahlleiters und Kanzlers Michael Schilling teilten uns mit: Wir wurden gewählt! Und zwar in alle Gremien für die wir uns aufgestellt haben. Zusätzlich bekam Robert noch einen weiteren Brief: Irgendjemand hatte ihn bei den Wahlzetteln für den Fachbereichsrat vorgeschlagen. Somit wurde er auch dafür gewählt.

Ausblick: Jetzt anpacken

Wir haben den nächsten Schritt also geschafft. Von der Idee in der Masterrunde, selbst etwas bewegen zu können an der Hochschule, sind wir jetzt in den dafür benötigten Positionen. Deshalb gilt es jetzt, sich mit den anderen Gremiumsmitgliedern zusammenzusetzen und gemeinsam unsere Veränderungspunkte anzugehen. Gerade dafür werden wir drei uns häufiger treffen. Unsere Hauptthemen sind dabei die Ausweitung des Semestertickets, die Öffnungszeiten und die Essensauswahl der Mensa. Ansonsten werden wir gremienspezifische Themen angehen – Genaueres gilt es aber noch zu planen.

Studentische und hochschulnahe Themen nehmen wir gerne entgegen, falls Sie und ihr, liebe Leserinnen und Leser, ein Anliegen haben. Der Kontakt kann beispielsweise als Kommentar unter diesem Beitrag erfolgen, aber natürlich auch in der Hochschule selbst oder per E-Mail an Johanna Daher an.

 

 

 

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