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Filmabend im Audimax

Medieninformatiker präsentieren Eigenprojekte

| Simon Zimmermann

Die meisten Studierenden kennen das Phänomen: Da arbeitet man Wochen, sogar Monate an einem Projekt und dann soll das Ergebnis auf einer Festplatte verstauben? Den Spaß und die Erfahrung nimmt man mit, und man stockt das eigene Portfolio auf, klar. Aber es wäre doch schade, wenn anschließend niemand die Früchte der gemeinsamen Arbeit auch genießen würde.

Aus diesem Grund – übrigens wie jedes Jahr –, um die Arbeit zu würdigen, veranstalteten Studierende aus dem Studiengang Medieninformatik am Dienstag, dem 15.10, eine Filmvorführung im Audimax (Hochschule Harz). Der große Vorlesungssaal verwandelte sich für einen magischen Abend in einen gut gefüllten Kinosaal mit Snacks und Getränken.

Bevor es losging, wurde auf den diesjährigen MINFF-Award (oder auch: Medieninformatik Flying Fish Award) am 13.12.2019 hingewiesen. Es handelt sich dabei um einen alljährlichen, studentischen Wettbewerb der Hochschule Harz.

Eckdaten:

Thema: Social Net

Einsendeschluss: 6.12.2019

Wer kann teilnehmen: Studierende der Studiengänge Medieninformatik B.Sc. / Medien- und Spielekonzeption M.A.

Und teilnehmen könnt ihr mit allem, was der Ideenreichtum hervorbringt: Filme, Animationen, Live-Performanz, Musikeinlagen, etc.

Einzige Regel: Kein Beitrag darf länger als fünf Minuten dauern.

Ihr könnt im Format Classic starten oder beim 24h-Jam in einer Gruppe mitmachen. Die Auslosung erfolgt am 12.12.2019 um 18.00 Uhr.

Foreshadowing für einen weiteren großen Tag.

„Viel Spaß bei den Filmen“, sagte Astrid Holec, die Moderatorin des Abends. Unter dem Applaus des Publikums verlosch das Licht und auf der großen Leinwand flackerten die ersten Kurzfilme.

Es gab Thriller, Krimis, experimentelle Kurzfilme, ein Tanz- und ein Musikvideo, Tutorials und viele weitere Ideen wurden präsentiert. Den Abschluss bildeten 2D- und 3D-Animationsfilme sowie Projekte, die mittels „Motion Capture“ (Bewegungs-Erfassung) entstanden sind.

Die Stimmung im Publikum war ausgelassen. Es wurde gelacht, hin und wieder konnte man das beeindruckte Raunen in den Reihen hören, wenn ein Kurzfilm mit einer unerwarteten Wendung endete und in die Credits überging. Kurz: Spürbar, hörbar, sichtbar war, dass die Studierenden und die Schauspieler Spaß bei den Projekten hatten und dass viel Mühe hinein geflossen ist.

Bleibt zu sagen: Vielen Dank für die Organisation des wunderbaren Abends, die gute Unterhaltung und das zahlreiche Erscheinen!

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