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Global Game Jam 2016 – Mögen die „Rituals“ beginnen …

... und zwar zum dritten Mal an der Hochschule Harz!

| Juliane Wappler

An der Hochschule Harz versammelten sich am 29. Januar 2016 Studierende des Bachelorstudiengangs Medieninformatik und einige aus dem Master Medien- und Spielekonzeption, um an dem diesjährigen Global Game Jam 2016 teilzunehmen.

Was verbirgt sich aber eigentlich hinter dem Global Game Jam?
The Global Game Jam® (GGJ) is the world’s largest game jam event (…)“ – so heißt es auf der Homepage der Organisatoren. Es ist also das größte Ereignis seiner Art, welches zeitgleich an verschiedenen Orten weltweit stattfindet und offen für jede(n) Teilnehmer und Teilnehmerin ist. Man muss nicht einmal in einem geschlossenen Team antreten, da es ebenso möglich ist, sich mit anderen Jammern zusammenzutun. Ziel ist es, innerhalb von 48 Stunden, nach der Bekanntgabe eines geheimen Themas (2016: Rituals), ein digitales oder nicht-digitales Spiel (Brettspiel etc.) zu kreieren. Dabei erstreckt sich dieser Prozess von dem Brainstorming und der Idee über die Spielentwicklung bis hin zu einem spielbaren Ergebnis. Durchweg bringen die Gruppenmitglieder ihre individuellen Fähigkeiten mit ein, wie beispielsweise Programmierung, Gestaltung, Ideengebung & Konzeption etc.- was eben bei der Erstellung eines Spiels hilfreich sein kann.
Bei dem diesjährigen Jam entstanden rund 6800 Spiele von über 36000 Jammern aus 93 Ländern – und Deutschland war natürlich ebenso dabei!

GGJ meets Hochschule Harz
Da die Mehrheit der Teilnehmer im Wintersemester 2015/16 an der „BFO Spieleentwurf“ (Berufsfeldorientierung) bei Prof. D. Wilhelm teilgenommen hat, war man schon mit den etwaigen Abläufen und Prozessen beim Global Game Jam vertraut. Nun hieß es also genau das an diesem Wochenende umzusetzen! Gleichzeitig wurde auf diese Art und Weise die Prüfungsleistung für das Seminar erbracht.
Die Wasserkocher rauschten, der Raum war von Kaffeeduft erfüllt und man schaute in viele Gesichter, die von Zeit zu Zeit den aktuellen Stand der Dinge repräsentierten: Wut, Freude, Synapsenexplosion, Spaß, Verzweiflung – und immer wieder Motivation!
Da man keine Zeit verstreichen lassen und die Wege möglichst kurz halten wollte, hatte das Sprachenzentrum während der zwei Tage Räume zur Verfügung gestellt, in denen man etwas Ruhe und eine Verschnaufpause fand. Duschen konnte man in diesem Jahr wieder in der Sporthalle.
Die Resultate dieses Wochenendes kann man sich hier anschauen.
Es sind dabei fünf in ihrem Charakter unterschiedliche Spiele von fünf Teams entstanden, die in ihren individuellen Fähigkeiten ebenso unterschiedlich waren. Wie diese Fähigkeiten aussehen können, wurde oben bereits schon erwähnt. Eins haben die Gruppen jedoch gemeinsam – sie haben es geschafft, die Zeit durchzuhalten und ihr Können in die Tat umzusetzen. Darauf kann man wirklich mal stolz sein!

Wem es gefallen hat und wer diese dynamischen 48 Stunden erneut so produktiv nutzen bzw. es selbst ausprobieren möchte, kann sich erneut im nächsten Jahr daran beteiligen – auch neue Jammer sind immer wieder gerne gesehen! Und neben der ganzen Arbeit kommt der Spaß keinesfalls zu kurz – vielleicht sieht man sich ja 2017?

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