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Präsentationstermin beim MDR in Leipzig

Studierende stellen in der Hauptabteilung Kommunikation visuelle Konzepte vor

| Prof. Martin Kreyßig

Am vergangenen Freitag waren wir beim MDR in Leipzig eingeladen, um in einer ersten Sitzung, genannt „Schulterblick“, der Hauptabteilung Kommunikation, deren Chef Walter Kehr, MDR-Pressesprecher und Leiter der Hauptabteilung Kommunikation sowie Projektleiter Torsten Renn filmische Konzepte für die zukünftige Kommunikation vorzustellen. Da wir auch nach dem spannenden Meeting noch mitten in der Diskussion stehen, sei hier nur so viel verraten: Wir haben uns für Januar verabredet.

Und wer sind wir? Elf Studierende (müsst ihr sein) des Medieninformatik Jahrgangs 2012, derzeit im 5. Semester: Lauritz Brinkmann, Michaela Ficht, Christopher Hentrich, Jennifer Kolz, Nils Mathias, Marcel Müller, Phillip Müller, Badr Salimi, Annett Pfeiffer, Waldemar Wender, Denise Wenzel sowie die Trainerdozenten Lothar Werthschulte und Prof. Martin Kreyßig.

Nach dem etwa zweistündigen Meeting waren wir zum Mittagessen Gäste des Hauses. Anschließend warfen wir kurze Blicke in bunte oder vollkommen grüne Studios, bestaunten ARRI-Lampen am Studiohimmel und ferngesteuerte Kameras am Boden. Der Rundweg endete im 13. nicht im 30. Stockwerk, denn von dort aus kann man bei herrlichem Wetter das weitläufige Gelände und die Skyline von Leipzig in Augenschein nehmen.

Der Besuch schloss mit einer Präsentation des eLAB (Entwicklungslabor). Kathrin Ruther und Christoph Rieth berichteten von Inhalten, Strategien und Zielen dieser innovativen Abteilung des MDR, die seit einundeinhalb Jahren mit drei Personen arbeitet. Der Dritte im Bunde ist Bertram Gugel. Aufgaben: Wie transponiert man Fernsehen und Rundfunk in das 21. Jahrhundert und platziert Inhalte des öffentlich-rechtliches Massenmediums – etwa in Form von Pageflow –  im Internet neben oder zwischen YoutubeNetflix oder dailyme. Das umfasst natürlich sehr heterogene Zielgruppen, aber auch Techniken und Technologien, zu denen genau recherchiert werden muss, z.B. wie sich Inhalte der klassischen Medien in mobile und interaktive Plattformen integrieren lassen. So beschäftigt eLab sich u.a. mit Trendscouting, Konzeption, Multiplattformstrategien, Second-Screen-Angeboten, Connected TV oder Mobile Shift. Mithin alles Fragestellungen, bei denen auch Studierende der Medieninformatik nicht nur als Konsumenten, sondern zukünftig als interdisziplinäre Partner  gefragt sind. Herzlichen Dank für diesen besonderen Einblick!

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