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Klappe, die erste – und Action!

| Gregor Theune

Text: Ronja Passauer

In der Projektwoche des zweiten Semesters tauchen die Studierenden der Medieninformatik erstmals intensiv in die Welt der Filmproduktion ein. Drehbuch, Storyboard, Kamera, Ton, Licht und Schnitt – alles liegt in ihrer eigenen Verantwortung. Die Aufgabe bestand darin, eine bekannte Filmszene möglichst originalgetreu nachzuinszenieren. In diesem Jahr standen dabei ganz unterschiedliche Vorlagen auf dem Drehplan: von der Mystery-Serie „Supernatural“ über den Kultklassiker „Gilmore Girls“ bis hin zur legendären „Chantal, heul leise!“-Szene aus „Fack ju Göhte“.

Drei Gruppen, drei Szenen und drei intensive Produktionstage ermöglichten den Studierenden praktische Erfahrungen am Set. Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Dreharbeiten. Unter der Leitung von Filmdozentin Prof. Jessica Kresicz wurden die Aufgaben in Regie, Kamera, Ton, Licht und Schauspiel verteilt. Eine sorgfältige Vorbereitung mit Storyboards, Kostümen, Requisiten sowie Maske und Ausstattung war dabei entscheidend. Schnell zeigte sich, wie wichtig Teamarbeit und Planung für einen erfolgreichen Dreh sind.

Am zweiten Tag wechselten die Teams in die Edit Suites der Hochschule. Mit DaVinci Resolve entstanden die finalen Fassungen ihrer Szenen. Bild- und Tonmontage, Color Grading sowie Titelsequenzen standen auf dem Programm. Unter der Leitung von Marc Wiebach erfuhren die Studierenden, wie aus einzelnen Aufnahmen durch Schnitt und Nachbearbeitung eine stimmige Filmszene entsteht.

Der dritte Tag endete mit einer gemeinsamen Vorführung im Studio. Die Ergebnisse wurden betrachtet, diskutiert und reflektiert. Dabei konnten die Studierenden wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Projekte gewinnen.

Die intensiven Produktionstage dienten zugleich als Vorbereitung auf die Kurzfilmprojekte, die im selben Semester als Prüfungsleistung umgesetzt werden. Unterstützt wurden die Teams während der gesamten Projektwoche vom Medientechniker Andreas Schubert und dem Laboringenieur Eric Schwenke. Beim jährlichen Filmabend präsentieren die Studierenden ihre fertigen Produktionen und geben Einblicke in ihre kreative Arbeit.

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